Ruhe schafft Vertrauen
Große Bühne, klare Kanten und ausreichend Luft machen komplexe Gruppenentscheidungen leicht.
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00 Systemindex
Gruppenstoff ist nicht einfach bedruckte Kleidung. Es ist das System, das viele Menschen, Größen, Wünsche und Termine in ein gemeinsames Ergebnis übersetzt – ruhig, nachvollziehbar und menschlich.
Große Bühne, klare Kanten und ausreichend Luft machen komplexe Gruppenentscheidungen leicht.
Textur, Material und echte Prozesse tragen die Marke. Dekoration muss eine Aufgabe haben.
Der Konfigurator zeigt genau die Entscheidung, die jetzt gebraucht wird – samt Konsequenz.
Verschiedene Schnitte, Größen und Budgets bleiben sichtbar, ohne die Gruppe zu zerlegen.
00.2 Drei mentale Zustände
00.3 Vollständig genug zum Bauen
Ein Screen ist erst fertig, wenn Aufgabe, nächster Schritt, Status, Fehlerweg, leere Ansicht, Ladezustand, Tastaturweg, mobile Übersetzung und Reduced Motion geprüft sind.
01Markenkern
Gruppenstoff nimmt der Gruppe nicht ihre Entscheidungen ab. Es ordnet sie so, dass aus vielen Einzelwünschen ein tragbares gemeinsames Ergebnis wird.
„Ihr müsst noch nicht alles wissen. Ihr müsst nur gemeinsam anfangen.“
Echte Menschen, klare Hilfe, kein anonymer Funnel. Die Gruppe spürt jederzeit, wer sie begleitet.
Eine Entscheidung pro Moment. Preis, Mindestmenge und offene Punkte werden nie versteckt.
Material, Druck und Passform sind sichtbar. Digitale Oberflächen fühlen sich präzise und greifbar an.
01.2 Stimme
„Startet mit dem, was schon feststeht. Größen und Namen ergänzt ihr später.“
„Noch 3 Teile bis zur Mindestmenge.“
„Wir prüfen euren Termin persönlich.“
„Jetzt zuschlagen und Mega-Deal sichern!“
„Fehler: ungültige Konfiguration.“
„Garantierte Expresslieferung.“
02Fundament
Das Fundament trägt denselben Charakter in Landingpage, Konfigurator, Kundenkonto und Control Panel: warmes Material, präzise Typografie und ein knappes Signalrot.
02.1 Farbrollen
#D33B2C#151719#FFFDF8#F2EFE8#696A66#24735AKorallrot markiert Entscheidung, Fortschritt oder Fokus – niemals bloße Dekoration.
Zustände nutzen immer Farbe plus Text, Icon oder Form.
Kundenspezifische Textilfarben bleiben Produktdaten und werden nicht zu UI-Akzenten.
02.2 Modusvertrag
Warme, papierähnliche Flächen statt klinischem Weiß.
Tiefe Tinte, weiche Konturen und ein helleres Signal.
02.3 Typografie & Rhythmus
Lesetext erklärt Entscheidungen in kurzen, ruhigen Sätzen. Keine künstliche Lautstärke, keine Textwände.
Komponenten auf 4 px, Layout und Sektionen auf 8 px.
Interaktive Flächen mindestens 44 px, Primäraktionen 48–56 px.
8 px präzise, 14 px gruppiert, 20 px mediale Bühne.
Längere Erklärung bleibt schmal genug für ruhiges Scannen.
03Raster & Rhythmus
Das Raster hält die Marke ruhig, auch wenn Produkte, Preise und Gruppenentscheidungen dichter werden. Außenraum, Spalten und Lesemaß reagieren bewusst auf den verfügbaren Platz.
12 Spalten32 px Gutter · 80 px Rand
8 Spalten24 px Gutter · 32 px Rand
4 Spalten16 px Gutter · 16 px Rand
03.2 Abstandsskala
Maximale Inhaltsfläche. Darüber wächst nur der Außenraum.
Erklärtext bleibt bei ungefähr 65–72 Zeichen pro Zeile.
Sektionen bekommen Luft; Komponenten bleiben als Gruppe erkennbar.
Zusammenfassung wird zur unteren Aktionsleiste, horizontale Vergleiche werden zu Karten und Nebenkontext folgt erst nach der aktuellen Entscheidung.
04Aktion & Eingabe
Interaktion kündigt sich an, bevor sie passiert. Form, Abstand und Kontrast zeigen Hierarchie; Hover, Press und Feedback schließen den mentalen Kreis.
04.1 Aktionshierarchie
Primär ist eine Entscheidung. Sekundär ist eine Alternative. Tertiär hält den Weg offen. Disabled erklärt immer, was fehlt.
04.2 Eingaben
04.3 Auswahl
SVG, PDF, EPS, PNG oder WebP · bis 25 MB
05Textil-Konfigurator
Der Schnellstart baut erst die belastbare Basis und fragt dann nach Gestaltung und Produktion. Jede Antwort verändert sichtbar, was als Nächstes sinnvoll ist.
Themenwelt
Artikel + Menge
Motivquelle + Druckseite
Name + Wunschdatum
Arbeitsbereich
05.2 Neue Entscheidungslogik
Gestaltungsfragen kamen, bevor klar war, welches Produkt und welche Menge den Druck überhaupt tragen.
Das System kennt Produkt und Menge, bevor Gestaltung und Projektangaben den ersten belastbaren Entwurf vervollständigen.
„Was soll zuerst entstehen?“ statt „Produktkategorie wählen“.
Auswahl zeigt Preis, Bestand oder nächsten Pflichtschritt.
Unbekannte Details blockieren nur, wenn Produktion sie wirklich braucht.
Preis, Bestand und Machbarkeit bleiben serverautoritativ.
Er endet in einem sicheren Arbeitsbereich, in dem die Gruppe Modelle mischt, Namen sammelt, Proofs prüft und erst bewusst bestellt.
06Produktmodule
Module beantworten eine konkrete Projektfrage. Sie teilen dieselbe Anatomie: Kontext, aktueller Zustand, nächste Handlung und ein ehrlicher Ausnahmeweg.
Noch 4 Teile bis zur nächsten Staffel.
Euer Projektkontext wird direkt mitgesendet.
Gruppendenken ist Pflicht. Jede Einzelposition zeigt ihren Beitrag zum Gesamtprojekt: Menge, offene Personen, Preisstaffel oder Freigabestatus.
07Produkt & Preis
Commerce bei Gruppenstoff verkauft keine künstliche Dringlichkeit. Produkt, Mindestmenge, Staffel, Druck und Termin bilden eine nachvollziehbare Kalkulation – sichtbar vor der Freigabe.
Farbe: BoneUnisex · 350 g/m² · 8 Farben
Noch 4 Teile bis 23,90 € pro Teil.
Preisstatus · 14.08.2026 · 15:42 Uhr07.2 Wahrheitszustände
Aus Textil, Menge, Position und Druckart.
verbindliche QuelleKonsequenz und nächster Staffelpreis bleiben sichtbar.
Entscheidung offenVariantenbestand wird nie aus dem Browser erfunden.
Serverstatus nötigWunschdatum ist keine Lieferzusage.
persönliche BestätigungMenge, Druckumfang und Steuerstatus stehen in unmittelbarer Nähe.
Staffeln erklären reale Preislogik statt künstlicher Countdown-Verknappung.
Einzelpreis und Projektgesamtpreis sind vor einer verbindlichen Handlung sichtbar.
08Bildkommunikation
Der Pool zeigt echte textile Entscheidungen, Zusammenarbeit und Produktion. Die Motive ersetzen keine Produktbilder, Größenangaben, Proofs oder reale Farbdaten.
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0808.2 Kompositionsvertrag
Planen, prüfen, falten, abstimmen. Keine Gruppe steht nur herum und lächelt in die Kamera.
Fasern, Nähte, Bündchen und Druckkanten sind sichtbar. Stoff wirkt nie wie glattes Plastik.
Hero-Motive reservieren mindestens 35 % ruhige Fläche; Gesichter bleiben im zentralen Safe Crop.
Menschen, Körper, Schnitte und Rollen werden glaubwürdig gemischt, nicht als Checkliste inszeniert.

09Seitenvorlagen
Vorlagen übersetzen das System in wiederholbare Seitentypen. Sie definieren Informationsreihenfolge und Verhalten – nicht starre Pixelbilder.
09.2 Übergaben
Themenwelt, Zielgruppe und erster Artikel.
Auswahl, Menge, Motivstand und Preis.
Personen, Größen, Proof, Termin und Freigabe.
10Motion & Zugang
Bewegung erklärt Herkunft, Richtung und Ergebnis. Sie darf Aufmerksamkeit führen, aber niemals das Lesen verzögern oder vestibuläre Belastung erzeugen.
Motion Case 01 Textile Transformation
Bewegung macht hier eine echte Produktentscheidung sichtbar: Form, Material und Logoposition verändern sich, die gemeinsame Identität bleibt. So erklärt Motion – statt nur zu dekorieren.

Hover, Press, Iconwechsel.
Panel, Auswahl, Inline-Feedback.
Dialog, Stufenwechsel, Kontextfläche.
Logische Reihenfolge, sichtbarer Fokus und kein Fokusfang ohne Ausgang.
Vollständig bedienbarAA-Kontrast, 16 px Funktionstext und Status nie allein über Farbe.
4,5:1 Mindestkontrast44 px Minimum, mobile Hauptaktionen 52–56 px und ausreichend Abstand.
Keine MikrotargetsReduced Motion entfernt Parallax, Auto-Marquee und räumliche Übergänge.
Inhalt bleibt identischWenn ein Zustand ohne Animation unverständlich ist, fehlt UI – nicht Bewegung.
11Governance
Das System schützt Qualität durch konkrete Prüfpunkte. Geschmack darf inspirieren; Freigaben brauchen belegbare Regeln.
Ist innerhalb von fünf Sekunden klar, was hier erledigt wird?
Gibt es genau eine dominante Aktion im sichtbaren Arbeitsbereich?
Sind Preis, Bestand, Termin und Proof als Quelle oder Status erkennbar?
Sind leer, lädt, Erfolg, Warnung, Fehler und gesperrt gestaltet?
Funktioniert der Weg mit Tastatur, Zoom, Kontrast und Reduced Motion?
Ist Mobile eine bewusst priorisierte Ansicht statt zusammengeschobener Desktop?
Neue Komponenten werden erst Teil des Systems, wenn Zweck, Zustände, mobile Übersetzung und Kontrast dokumentiert sind.